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Taste the Portuguese Language
Bei der Organisation dieser Veranstaltung erhielten
wir Unterstützung von:
- der ICEP
Portugal Handelsdelegation-Touristikzentrum in Wien
- der
Portugiesischen Botschaft in Wien
- dem
portugiesischen Restaurant Senhor
Vinho in Wien
Die Ausgangsidee war, die portugiesische Taster
Session etwas anders zu gestalten als die flämische Verkostungsveranstaltung in
September 2006 oder die für Rumänisch, welche einige Tage später – am 26. April
– angesetzt war. Unser dynamischer und hochmotivierter Portugiesischtrainer
Jose Mértola hatte die Idee, diese Verkostung in einem guten portugiesischen Restaurant
zu organisieren und wie einen Abend mit Freunden in der Stadt, aber eben mit einem
starken kulturellen und sprachlichen Hintergrund zu gestalten.
Ende Februar fingen wir an, Einladungen zu versenden
und Leaflets zu drucken, welche wir innerhalb und außerhalb des Campusgeländes,
in Bibliotheken, in Bücherläden und in Restaurants verteilten. Das Veranstaltungsprogramm
wurde auf den Websites des Wiener Veranstaltungskalenders, von zwei wichtigen Zeitungen
(Kurier und Falter) und der Universität Wien veröffentlicht. Aufgrund des
beschränkten Platzangebotes im Senhor
Vinho, beschlossen wir, nicht mehr als 25 – 30 Gäste einzuladen. Sowohl die
Dekoration des Restaurants, als auch die Präsentation der Speisen und Getränke
war sehr gelungen und vermittelte eine typisch portugiesische Atmosphäre – so
als wäre man in Portugal.
Bei ihrer Ankunft wurden die Gäste mit einem
köstlichen Glass Porto & Tonic
empfangen. Da es sich bei „Taste the Portuguese Language“ um eine durch den
österreichischen Projektpartner organisierte Zusatzveranstaltung handelte, erhielten die Gäste nur eine
„leichte“ Version der Broschüre. Dank des in der Broschüre enthaltenen
Vokabulars und des Getränks wurden die Zungen lockerer, und die Gäste fingen
bald an, sich auf Portugiesisch zu unterhalten - bzw. in einer Sprache, die unter den gegebenen Umständen mit etwas Humor
und guten Willen als Portugiesisch bezeichnet werden könnte.
Die Veranstaltung fing mit einer Videopräsentation
über Portugal an, gefolgt von einer vierzigminütigen Einführung in die
portugiesische Sprache, die sich auf die Projektbroschüre stützte. Ein
Rollenspiel, ein Quiz und Dialoge standen anschließend auf dem Programm. Die
eigentliche Verkostung im Anschluss war nicht zuletzt deswegen sehr lehrreich,
weil die ausnahmslos aus Portugal stammenden Kellner darauf bestanden, dass die Gäste ihre
neuerworbenen Sprachkenntnisse unter Beweis stellten, indem sie die gewünschten
Speisen und Getränke auf Portugiesisch bestellten.
Durch die köstlichen Speisen und Getränke gestärkt,
genossen die TeilnehmerInnen anschließend eine Runde Fado Livemusik, welche
fast philosophische Gespräche über die Ursprünge dieser Musikart und ihre
deutschen und österreichischen Pendants auslöste.
Der Abend wurde mit einer Tombola beendet, deren
Hauptpreis ein gebührenfreier Portugiesischkurs im Sprachenzentrum der
Universität Wien war. Weitere Preise bestanden aus wunderbaren Büchern über
Portugal, portugiesischem Wein und vielem mehr, das von der Portugiesischen
Botschaft in Wien zur Verfügung gestellt wurde.
Als Abschiedsgeschenk erhielt jeder Gast ein
„Sprachsouvenir“ in Form eines Zungenbrechers.
Sowohl der österreichische Projektpartner, als auch
Jose Mértola, erhielten in den darauf folgenden Tagen ein exzellentes Feedback
zur entspannten Atmosphäre, zum anregenden Programm, sowie zum interessanten
Inhalt der Präsentationen und der Broschüre.
Ein rumänisches Fest
Bei der Organisation dieser Veranstaltung
erhielt der österreichische Partner Unterstützung von mehreren Seiten: vom
Rumänischen Kulturinstitut in Wien, welches den Veranstaltungsort zur Verfügung
stellte, die Rumänische Botschaft in Wien, die das Catering (Koch und
Bedienung) und einen Teil der Werbung beisteuerte, sowie vom Verein StudentIntelligence der rumänischen
Studenten in Wien, der Werbung, Enthusiasmus und Arbeit zuschoss.
Das Event fand im Rumänischen
Kulturinstitut statt, welches nicht nur reichlich Raum der repräsentativen Art
bietet, sondern auch günstig gelegen ist und mit öffentlichen Verkehrsmitteln
gut erreichbar.
Die Promotion der rumänischen Sprache macht
Sinn in einer Periode, in welcher das Interesse, das Rumänien als neues
Mitglied der Europäischen Union, als boomender Ort internationaler
Investitionen und als Urlaubsziel enorm wächst.
Bei ihrer Ankunft wurden alle Gäste vom
österreichischen Projektpartner und/oder von anderen Personen vom
Sprachenzentrum der Universität empfangen. Der Hauptraum, wo sich die Tische
unter dem Gewicht der Speisen und Getränke bogen, die darauf warteten, von den
Gästen gekostet zu werden, bot außerdem auch unzählige Informationsmate-rialien
zur rumänischen Sprache, zur Kultur, Geschichte, Geographie, Wirtschaft,
Sozialsystem, Fremdenverkehr, etc.
Ein Trainer vom Sprachenzentrum der
Universität und eine Studentin von StudentIntelligence boten kurze, gastronomieorientierte Kurse der rumänischen Sprache,
sich auch auf die rumänische Version der Projektbroschüre stützend, welche den
Gästen bei ihrer Ankunft ausgehändigt wurde.
Durch die gemeinsamen Werbebemühungen des
Sprachenzentrums der Universität, des Rumänischen Kulturinstituts und von StudentIntelligence erfreute sich die
Veranstaltung eines regelrechten Ansturms von nahezu 160 Besuchern aus allen
Gesellschaftsschichten: von Vertretern österreichischer Bundesministerien und
des Wiener Rathauses bis zu einflussreichen Personen aus den Bereichen der Industrie
und der Finanz, von Medienleuten bis zu Diplomaten, von Künstlern und
Studenten, bis zu Personen, welche ganz einfach mehr über Rumänien erfahren
wollten.
Auf den langen Tischen entlang drei Seiten
des Hauptraumes waren traditionelle Gerichte und Getränke der rumänischen
Küche, jedes auf Rumänisch und auf Deutsch beschriftet. Die Teilnehmer wurden
ermutigt, auf Rumänisch zu bestellen. Dabei war ihnen einerseits das
Projektbooklet sehr behilflich, sie erhielten allerdings auch muntere
Unterstützung seitens der Organisatoren. Sowohl die Speisen, wie auch die
Getränke, waren kostenfrei.
Dem Dessert folgte ein Gewinnspiel, wobei
mit deutschen Worten beschriftete Kärtchen aus einem Topf gezogen wurden. Die
Person, welche die Karte mit der rumänischen Entsprechung des gezogenen Wortes
hielt, gewann einen der zahlreichen Preise: Bücher, CD’s, Alben, rumänischen
Wein, etc. Als Hauptpreis wurde ein gebührenfreier Rumänischkurs, angeboten vom
Sprachenzentrum der Universität, verliehen.
Nach fünf Stunden (3 – 3 ½ waren geplant)
fingen die Gäste allmählich an, sich zu verabschieden. Viel Lob und Anerkennung
wurden den Organisatoren ausgesprochen, sowohl am Ende der Veranstaltung, wie
auch an den darauf folgenden Tagen.